Lena Brodbeck

Physiotherapeutin

Seit 2010 Physiotherapeutin, seit 2011 in der VitaMed Verden

Osteopathin

Zulassung als Lymphdrainage- und Ödemtherapeutin

Therapeutisches Selbstverständnis

"Seit meinem Praktikum in einem Rehazentrum mit Physiotherapie und Training am Gerät in der neunten Klasse war mein Berufswunsch klar: Ich wollte Physiotherapeutin werden. Noch deutlicher wurde der Wunsch in einem zweiten Praktikum in der elften Klasse. Nach meinem Abitur 2007 am Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales in Bremen und einem zweimonatigen Praktikum im Krankenhaus begann ich die Ausbildung zur Physiotherapeutin 2007 und beendete sie im September 2010. Im September 2011 begann ich, hier in der VitaMed Verden zu arbeiten.

Immer wieder hatte ich aber das Gefühl, nicht genug zu wissen, dass es da im Körper noch mehr zu behandeln gibt als Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln. Da meine Chefin Osteopathin ist und ich ihr öfter über die Schulter schauen durfte, stellte ich schnell fest: "das will ich auch machen".  Fünf Jahre berufsbegleitende Ausbildung klangen aber sehr lang, daher machte ich 2012 erstmal nur eine Weiterbildung für FDM, das Faszien Distorsionsmodell, bevor ich mich 2013 dazu entschloss die fünfjährige Ausbildung zu Osteopathin in Angriff zu nehmen, die ich 2018 erfolgreich abschloss.

Schon in der Physiotherapieausbildung wurde die Frage gestellt: Was ist Krankheit und was ist Gesundheit? Wie ist die Definition? Nach der WHO, der Weltgesundheitsorganisation gibt es keine Definition für Krankheit, sondern nur für Gesundheit. Die Gesundheitsdefinition der WHO (1948) lautet:

"Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen…"

Die Definition geht noch weiter, aber dies lernte ich in der Ausbildung und es ist seither mein Begleiter. Ich sehe das auch so, denn ich selbst habe z.B. Allergien, was medizinisch bedeutet, dass ich krank bin, so fühle ich mich aber nicht, ergo bin ich gesund.

In Geschichte und Philosophie der Osteopathie sagte der Dozent: „Always think of pathology as the end product.“. Grob kann man das so übersetzen, dass wir bei der Manifestation einer Krankheit zu lange gewartet und zu spät auf unseren Körper gehört haben, so dass er ein pathologisches Muster entwickelt hat. Daher sehe ich mich als Begleiterin meiner Patienten, auf dem Weg das Körpereigengefühl wiederzufinden, darauf zu hören und es zu verstehen, um aus diesem Muster herauszukommen und einen Zustand des v.a. physischen Wohlbefindens zu erreichen."

Fortbildungen

  • Hot Stone Massage
  • Ayurveda Massage
  • Kinesio Taping
  • Power Spiral Taping
  • FDM (Fasziendistorsionsmodell)